Neue Technik begünstigt Hackerattacken

Durch mobile Endgeräte nimmt die Gefahr für Firmen zu, denn der Trend geht dahin, dass Arbeitnehmer ihre privaten Handys, Smartphones oder Tablets auch in den Firmen nutzen. Die IT-Abteilungen sind mit der Einbindung dieser Geräte in die Betriebsprozesse und das Sicherheitskonzept zunehmend überfordert.

 

Eine einfache Lösung auf die Hackerattacken gibt es hier nicht, weiß Roland Messmer, Direktor für Zentral- und Osteuropa bei der Firma LogRhythm:„Unternehmen reagieren auf zusätzliche Sicherheitsanforderungen oft mit der Anschaffung weiterer separater, auf spezifische Bedrohungen ausgerichteter Security-Tools. In einem Umfeld, in dem experimentierfreudige, hochprofessionelle und mit ausreichend finanziellen Ressourcen ausgestattete Hacker Firmen mit komplexen Cyber-Attacken gezielt angreifen, ist die Wirksamkeit solcher Strategien zum Schutz hochsensibler Daten zunehmend fraglich.“

 

Denn etablierte Erkennungsmethoden geraden bei zielgerichteten Hackerattacken schnell an ihre Grenzen. Eine Lösung kann sein, im Rahmen einer Big Data-Analyse regelmäßig alle sicherheitsrelevanten Unternehmensdaten auszuwerten, Damit können Firmen sich ein detailliertes Bild aller Aktivitäten auf ihren Netzwerken machen. SIEM-Tools (Security Information and Event Management) sammeln alle Logs und Aktivitäten auf dem IT-System und analysieren und korrelieren die gewonnenen Daten.

Security Intelligence gegen Cyberattacken / Hackerattacken

Die SIEM-Systeme können Log-Daten in Echtzeit auswerten und Muster analysieren. Auf diese Weise wird eine ungewöhnliche Aktivität gleich entdeckt und wenn nötig können unmittelbar Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Für SIEM-Tools werden Methoden der künstlichen Intelligenz genutzt, ihr Einsatz kann auch kleine und mittelständische Unternehmen professionell vor Hackerangriffen schützen.