Was ist Datenschutz?

Das Wort „Datenschutz“ ist zunächst schon einmal vielleicht irreführend, denn nicht nur einfach Daten sollen geschützt werden, sondern vielmehr auch Personen. Was ist Datenschutz: Zunächst muss also Klarheit bei der Frage herrschen: Was soll eigentlich konkret geschützt werden? Nicht die Daten per se sollen Schutz erfahren, sondern vielmehr ist es die Person, die hinter den Datensätzen steckt, über welche der Datenschutz seine Hand hält. Datenschutz bezeichnet also den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Das bedeutet, dass persönlichen Daten, wie Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und ähnliches nicht von anderen Leuten genutzt werden können.

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) legt hierzu fest, dass personenbezogene Daten alle Angaben zu persönlichen oder sachlichen Verhältnissen einer natürlichen Person sind, also Daten wie Vorname, Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Haar- und Augenfarbe, Religionszugehörigkeit, Berufsausbildung, Familienstand und Anzahl der Kinder. Durch diese Angaben ist eine Person identifizierbar, sie sind daher besonders zu schützen. Weitere sogenannte „sensible Daten“ sind Rasse, Ethnie, Angaben zur politischen Einstellung oder der religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung, der Zugehörigkeit zu Gewerkschaften oder Angaben zur Gesundheit oder zum Sexualleben.

Jeder ist für die Einhaltung des Datenschutzes mit verantwortlich und auch haftbar. Deshalb empfiehlt es sich, im konkreten Fall die drei W-Fragen – Was? Warum? Wie? – des Datenschutzes zu stellen:

Was ist Datenschutz?

Warum Datenschutz?

Wie geht Datenschutz?